
der Christlichen Gemeinde Waldstraße Werne
Für die oben stehende Werbung sind wir nicht verantwortlich!
Wir befinden uns in der Urlaubszeit. Die Zeit, in der viele ihre 7 Sachen packen und sich in die wohlverdienten Ferien wagen. Die einen lieben den Strand und das Meer, andere erklimmen die Berge in unserem Land oder in der weiten Ferne. Zeit zum Ausspannen, sich nur der Familie zu widmen und sich von den Strapazen der Arbeitswelt zu erholen. Im Gepäck werden neben den Anziehsachen, Essensvorräten und Süßigkeiten auch manche Bücher Platz finden! Lassen sie sich, lieber Leser, dazu einladen, in diesem Jahr einfach mal das Neue Testament mit einzupacken! Sie haben gewiss schon manches aus diesem zweiten Teil der Bibel gehört. Vielleicht erinnern sie sich noch an den Religionsunterricht oder die Geschichten, die die Oma erzählt hat. Vielleicht besuchen sie auch ab und an einen Gottesdienst und hören die ein oder andere Passage daraus! Jetzt können sie sich die Zeit nehmen, dieses Buch einmal durchgängig zu lesen. Auf jeden Fall eines, oder gleich alle 4 Evangelien! Der Römerbrief ist sehr klar strukturiert! Hier erläutert Paulus das Geheimnis des Evangeliums! Auch in den anderen Briefen finden sich interessante Aussagen zum Christsein! Die Offenbarung ist natürlich für den Anfänger schwer zu verstehen. Doch vielleicht merken Sie beim Lesen, dass sich schon viele der Vorhersagen erfüllt haben! Auf jeden Fall gibt es dort erstaunliche Beschreibungen, die erst in unserer Zeit verstanden werden können! Neugierig geworden? Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Urlaub! Machen Sie ihn nicht ohne Gott und lassen ihm einfach die Gelegenheit, sich durch sein Wort einmal mitzuteilen! Und wenn sie Fragen haben, fragen sie doch einfach mal den Urheber selber! Jesus sagt in Matthäusevangelium Kapitel 7 Vers 8 :“ Jeder der bittet empfängt und der Suchende findet und dem Anklopfenden wird aufgetan werden!“
Einen gesegneten Sonntag wünscht
Frank Ulrich
Wie jedes Jahr ist der Pfingstmontag einigen Ländern der Erde ein Feiertag. So auch in Deutschland. Allerdings ist dieser Tag für viele Menschen nur ein willkommener freier Tag. Der Inhalt dieses Feiertages ist weitgehend verblasst. Für Christen ist das Pfingstereignis allerdings ein elementar wichtiges Ereignis.
Denn zu Pfingsten (1. Jh. n.Chr.) erfolgte die erstmalige Ausgießung des Heiligen Geistes. Nachzulesen in der Bibel, Apostelgeschichte 2.
Was in alttestamentlichen Tagen nur gewissen Leuten wie z.B. Propheten vorbehalten war, wird seit Pfingsten allen Gläubigen zuteil. Jeder Gläubige erhält den Heiligen Geist. Wobei „Gläubige“ nicht so zu definieren ist, dass man an Gott glaubt oder einer christlichen Kirche aktiv oder passiv angehört. Gläubig im Sinne der Bibel bedeutet vielmehr, dass man sein Vertrauen auf das Versöhnungswerk Christi setzt und sich und sein Leben ihm hingibt. Die Bibel sagt dazu, dass das alte Leben dann der Vergangenheit angehört und dass alles neu geworden ist. Den Heiligen Geist kann man nicht käuflich erwerben oder durch ein Studium erhalten.
Gläubig werden im Sinne der Bibel bedeutet allerdings auch, dass man von seiner Familie und seinen Freunden oftmals „verstoßen“ wird. Sie merken, dass man plötzlich anders ist als sie. Denn wer den Heiligen Geist hat, ist ein neuer, ein anderer Mensch geworden. Der Freundeskreis schmilzt schlagartig stark zusammen.
Allerdings hatte die Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten noch eine weitere Begleiterscheinung: Ab diesem Tage waren alle Gläubigen geeint. Dieser Tag war der Beginn der weltweiten Gemeinde. Gläubige verschiedener Herkunft und allen Alters gehörten plötzlich zusammen und waren Brüder und Schwestern. Das ist heute noch genauso. Zu dem Verlust von vielen Freunden kam auf der anderen Seite für jeden Gläubigen automatisch eine unzählbare Schar von Brüdern und Schwestern hinzu.
Dieser Feiertag erinnert uns an das Geschenk des Heiligen Geistes. Dieses Geschenk ist jedem Menschen gemacht. Allerdings muß man es auch annehmen. Als gute Lektüre für die Pfingstfeiertage ist die Apostelgeschichte in der Bibel zu empfehlen. Dort ist das Wichtigste darüber zu lesen.
Ihr
Martin Seifert
Aurich/Deutschland
„Sag, was Dir wichtig ist!“, so prangt es auf einer großen Plakatwerbung, an der ich auf dem Weg zur Arbeit vorbei muss. Ist dies nur die richtige Frage, die gestellt werden muss? Im Buch von Michael Winterhoff „Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden“, erklärt der erfahrene Kinderpsychiater das Grundübel unserer Zeit! Wir Eltern meinen es doch meistens gut mit den Kleinen! Doch die vermeintliche Liebe, ihnen alle Wünsche zu erfüllen, stellt sich für die Psyche des Kindes als Albtraum heraus! So bleibt unser Nachwuchs und mittlerweile schon die heranwachsende Generation in der kindlichen Phase stecken, dass sich alles nur um die eigenen Wünsche drehen muss! Die Werbung greift diese Schwäche auf und verspricht das Blaue vom Himmel! Wem können wir in dieser Situation denn wirklich vertrauen? Gibt es einen anderen Weg, als den, nur noch sich selbst und seine Interesen zu sehen? Es gibt Hoffnung! Jesus Christus lebte zu einer Zeit, in dem das Volk der Juden ebenfalls in einer Krise lebte. Unterdrückt von den Römern, vieler Rechte beraubt und unter der hohen Steuerlast stöhnend, sehnten sich die Menschen nach einem Weg aus der Not! Was bot Jesus ihnen an? „ Er richtet unseren Blick in der Geschichte des verlorenen Sohnes auf den liebenden Vater!“ (Lukas Kapitel 15) Der Sohn, der in eine schwere Lebenskrise gekommen ist, erkennt am Schweinetrog seine Schuld! Er kehrt um und bekennt in Demut vor seinem Vater, dass er sein Leben nur für sich gelebt hat! Kommt nun die Standpauke mit moralisch erhobenem Zeigefinger? Nein! Leider haben viele Menschen ein falsches Bild vom Gott der Bibel! Der Vater feiert ein Fest! Denn sein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden! Zu Gott kommen heißt, nach Hause kommen! Hier wird die tiefste Krise des Menschen gelöst! Gott spricht uns in seinem Sohn die Vergebung zu! Sind wir zur Umkehr, Unterordnung und zum Bekenntnis unserer eigenen Zielverfehlungen bereit? Dann gibt es noch Hoffnung!
Einen gesegneten Sonntag wünscht
Frank Ulrich
Dies ist ein christlicher Text und Sie werden bestimmt vermuten, dass hier von der Bibel die Rede ist. Falls Sie dies also vermuten – falsch geraten. Auch wenn die Bibel bei vielen Menschen im Bücherregal verstaubt und deshalb wohl auch in Frage käme, ist hier von einem anderen Buch die Rede.
Es gibt viele wichtige und unwichtige Bücher auf dieser Erde. In den meisten Zivilisationen dieser Erde führen Kommunen wichtige Bücher: Grundbücher. In Deutschland ist es so, dass für die Klärung von Immobilien-Eigentumsverhältnissen ausschließlich das Grundbuch die entscheidende Aussagekraft hat. Nicht die Einigung zwischen Verkäufer und Käufer ist bindend. Nicht einmal der Notarvertrag, sondern ausschließlich die Grundbucheintragung. Solange die Grundbucheintragung nicht geändert wurde, ist rein rechtlich noch kein Eigentumsübergang erfolgt. Insofern sind diese Grundbücher wichtig und haben eine beweisende Aufgabe.
Das für die Zukunft des einzelnen Menschen alles entscheidende Buch ist jedoch das „Buch des Lebens“. In der Bibel ist an mehreren Stellen davon die Rede. Dieses Buch wird von Gott persönlich geführt und doch wird es von so vielen nicht beachtet, ja sogar vergessen. In der Bibel wird dieses „Buch des Lebens“ alleine in der Offenbarung sechs Mal erwähnt. Nur derjenige, der in diesem Buch eingeschrieben ist, wird das ewige Leben bekommen. Viele Menschen verlassen sich auf Zusagen von Menschen, dass sie einmal ewiges Leben bekommen. Das ist für Gott jedoch nicht bindend. Viele verlassen sich darauf, dass sie in irgendeiner Kirche eingeschriebenes Mitglied sind. Auch das ist für Gott nicht bindend. Das Buch des Lebens wird von Gott selbst souverän geführt. Dieses für den Menschen alles entscheidende Buch war schon Mose sehr bekannt. Er sprach davon (Bibel, 2.Mose 32,32 und 33). Es war David bekannt (Bibel, Psalm 69,29). Daniel erwähnt es (Bibel, Daniel 12,1) und Paulus schrieb davon (Bibel, Philipper 4,3). Auch Jesus Christus redet davon (Bibel, Lukas 10,20). Nur wer namentlich in diesem Buch aufgeführt ist, hat ewiges Leben. Die Masse der Menschheit steht nicht dort aufgeschrieben. Jesus Christus sagte einmal vor einer Menschenmenge: „Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.“ (Matthäus 7,14). Der schmale Weg zum Leben führt nur über Jesus Christus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Bibel, Johannes 14,6). Ohne eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus gibt es keine Rettung für den Menschen.
Wer eine Immobilie kauft drängt so lange, bis sein Name im Grundbuch steht. Wie viel mehr sollte der Mensch so lange drängen, bis sein Name im Buch des Lebens steht?!
Ihr
Martin Seifert
Aurich, Deutschland
Die Finanzkrise schlägt hohe Wellen und tiefe Löcher in unsere Geldbörsen, ist sorgenmachender Titelschlager aller Print- und E-medien. Was Bänker ausgelöst haben, hat im Ursprung wenig mit solider Finanzierung - geschweige denn mit wirklicher Wirtschaft - zu tun. Hier wurde gezockt und spekuliert wie im Glücksspiel. Und wie dort geht es um Gewinn, um Sieg und Profit – koste es, was es wolle. Das ganze Finanzgerüst war eine Seifenblase, die auf ganz wackeligen Beinen stand, hochsensibel und anfällig. Die Sucht nach Besitztum – kurz Habgier – und dem schnellen Geld treibt uns alle um. Der schnelle Euro vom Fiskus durch die Abwrackprämie hat manchen nicht mehr ruhig schlafen lassen. Manche geliebte Schätzchen traten ihre letzte Reise zum Altmetallhändler an und trieben diesem die Tränen in die Augen. Viele jetzt verschmähte Karossen hätten deutlich mehr auf dem Gebrauchtwagenmarkt erzielt. Dieser liegt danieder, und auch die Abwrackprämie hilft den angeschlagenen Autokonzernen kaum aus der Krise. Das Geld auf ausländischen Konten zu deponieren, um dem Staatshaushalt die Steuern vorzuenthalten, ist ein weiteres Beispiel für das Problem, das wir – ob im großen Stil, oder im kleinen bei der bewussten Steuererklärungslüge – landauf landab haben.
Das „Habenwollen“ ist so alt wie der Mensch selbst. Jesus warnte uns schon vor geraumer Zeit vor Habgier. Er sah und sieht, wie die Menschen vom Reichtum geblendet sind: „Seht zu und hütet euch vor aller Habgier, denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat (Luk. 12,15).“ Oft werden Menschen von ihrem Geld gefangen, von ihrem Reichtum zerstört. Geiz und Gier machen uns blind, blind für den Nächsten - auch in der Familie. Darunter leiden auch Freunde, Bekannte, Nachbarn, Mitarbeiter und sogar ganze Gesellschaften. Jesus ging und geht es immer um ein Miteinander, um Menschlichkeit, um echte Werte, die bleiben. Deshalb warnte er vor Habgier und sprach davon, sich mit dem zu begnügen, was man zum Leben braucht. Was tun? Wir müssen uns entscheiden, wie wir mit unserem Geld umgehen wollen, denn: „Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon (Matth. 6,24).“ Gott zu dienen, heißt den Menschen zu lieben. Dem Geld zu dienen, heißt, sich selbst auf den Thron zu stellen. Was werden Sie tun?“
Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen
Andreas Peters